Jeder digitale Unternehmer kennt es, fast jeder scheut es: die Rede ist vom Webanalyse-Tool Google Analytics. Die Liste an Vorbehalten gegen das Tool ist lange, von einer schwierigen Aufsetzung bis hin zum Fehlen von neuer, brauchbarer Information. Warum die Vorbehalte meist unberechtigt sind und Google Analytics für jedes Webunternehmen unumgänglich ist: In diesem Artikel klären wir Sie auf.

Mythos #1: Google Analytics aufzusetzen ist kompliziert

Wenn Sie das Erstellen eines Google Accounts bereits vor eine Herausforderung stellt, dann haben Sie vermutlich Recht. Denn der Google Account ist die größte Hürde, die Sie erledigen müssen, um auf Google Analytics zuzugreifen. Der Rest ist Copy & Paste.

Haben Sie Zugriff auf einen Google Account, haben Sie auch Zugriff auf Analytics. Einzig die Verlinkung Ihrer Webseite mit Google Analytics ist noch manuell vorzunehmen. Was nun fürchterlich kompliziert klingt, hat Google für Sie ganz einfach gelöst: Sie müssen lediglich Ihre 11-stellige Analytics-Trackingnummer kopieren und in ein Plugin Ihrer Webseite einfügen – fertig!

Alternativ können Sie auch einfach das Skript in den Header-Bereich Ihrer Seite einfügen – dieser Schritt beschränkt sich ebenfalls auf Copy and Paste und dauert nur wenige Sekunden.

Sie sehen: Die ganze Aufsetzung kostet Sie maximal fünf Minuten Ihrer Zeit – und ist alles andere als kompliziert.

Mythos #2: Google Analytics zu verstehen ist schwierig

Google Analytics klingt zwar nach Mathe, aber wir können Sie beruhigen: Mit komplizierten Rechenaufgaben hat das Webanalyse-Tool wenig zu tun. Viel mehr erledigt das Programm alles für Sie und bietet Ihnen die wichtigsten Informationen auf einen Klick.

Egal ob Besucherzahlen und -daten, Aktivitäten, Conversions oder die Herkunft des Traffics, auf der Startseite finden Sie alle Hauptanalysen ansprechend aufbereitet. Hier können Sie einfache Reports erstellen, nachsehen, wie Ihre Webseite ankommt und gegebenenfalls gezielte, den Zahlen entsprechende Handlungen setzen.

Wer sich über die Kerninformationen hinaus mit der Performance der eigenen Webseite befassen möchte, dem bietet Google allerhand an Finessen. Um die Details zu erforschen und zu verstehen empfiehlt sich allerdings ein kleines Analyics-Basiswissen.

Falls Sie sich bisher noch nicht an Google Analytics gewagt haben, geben wir Ihnen an dieser Stelle einen gut gemeinten AdWords Tipp: Probieren Sie es aus! Google Analytics ist – wie die gesamte Google Flotte – auf intuitive Bedienung ausgelegt. Sie werden erstaunt sein, wie einfach es ist, mit den Basisfunktionen aus Google Analytics zu arbeiten.

Mythos #3: Google Analytics Analysen sind teuer

Google Analytics ist ein kostenloses Programm. Das bedeutet: Sofern Sie die Webanalysen selbst vornehmen, haben Sie mit keinen Kosten zu rechnen.

Kosten entstehen erst, wenn Sie ganze Abteilungen oder externe Unternehmen mit der Datenanalyse beauftragen. Dies kann unter Umständen für größere Firmen notwenig sein, die unbewältigbare Datenmengen sammeln. Kleine Unternehmen können die Performance Ihrer Webseiten in der Regel allerdings problemlos selbst und damit kostenlos nachverfolgen und analysieren.

Mythos #4: Google Analytics brauche ich nicht, da ich meinen Traffic anders messe

Viele Unternehmen sind der Meinung, Google Analytics wäre überflüssig, da sie ihren Traffic über ihre WordPressseite, Serverdaten oder Ähnliches messen. Diese Messungen kratzen allerdings lediglich an der Oberfläche des Möglichen in Punkto Traffic Tracking.

Google Analytics bietet eine weit umfangreichere Palette an Funktionen, um die Performance Ihrer Webseite zu messen. Besonders wenn Sie spezifischere und genauere Analysen Ihres Besucherstromes haben möchten, ist Google Analytics die richtige Anlaufstelle. Möchten Sie Ihre Webseite basierend auf Kennzahlen verbessern, braucht es genaue Kennzahlen, um effektive Maßnahmen setzen zu können.

Wir empfehlen Ihnen daher, auf Google Analytics zu setzen, um immer die jeweils passende Analyse durchführen und bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Mythos #5: Google Analytics bietet mir keinen Mehrwert an Information

Wer meint, seine Kunden zu kennen, der irrt meist. Ein Blick auf Google Analytics sorgt in diesem Fall zumeist für Verwunderung: ein weit jüngeres Zielpublikum, eine neue Verkaufsregion, mobile Zugriffe, etc. Analytics verrät alles und lässt die Werbeanzeigen noch effizienter auf die Zielgruppen zuschneiden.

Darüber hinaus hält das Programm weit mehr fest, als die demographischen Daten Ihrer Websitebesucher. Egal ob Click-Through-Rate, Conversions oder Aktivitäten: Keiner weiß besser über die Performance Ihrer Webseite Bescheid als das Analyseprogramm.

Kurz um: Ein Blick in Google Analytics kostet nichts und kann keinesfalls schaden.

Sollten Sie Fragen zu Google Analytics haben, beraten wir Sie natürlich gerne. Unseren Kunden stehen wir jederzeit zur Seite – Melden Sie sich, wir helfen Ihnen weiter!